Wir sind alle gleich …

Manchmal bringt mich die Verwendung bestimmter Wörter sehr zum Nachdenken. Das derzeit viel zitierte „Wir sind alle gleich“ ist ein gutes Beispiel.

Jedem ist klar, was es im Prinzip ausdrücken soll, und doch bewirkt die genannte Wortwahl einen Missklang. Da passt etwas nicht. Das stimmt so nicht. Traurig aber wahr.

Vermutlich wurde es aus der Bibel entnommen, in der steht: „Vor Gott sind alle Menschen gleich.“ Nur sind wir Menschen in der Regel weit entfernt davon, ein göttliches Wesen zu haben. Wir urteilen und wir kategorisieren, weil wir einfache menschliche Wesen sind.

Wenn wir etwas an unserem Verhalten ändern wollen, ist es wichtig, das Ziel positiv zu formulieren und zu visualisieren. Allerdings ohne zu lügen, denn eine uns betreffende Lüge glauben wir noch nicht einmal uns selbst. Wer zum Beispiel gelassener werden will und sich sagt: „Ich bin die Ruhe in Person“, hört postwendend seine kritische und hämische innere Stimme: „Ha! Schön wär`s!“ Auch hier hat die Wortwahl einen Missklang. Das stimmt so nicht. „Ich werde von Tag zu Tag ruhiger“ hat eine ganz andere Wirkung – das können wir glauben. Und daran arbeiten.

Wer also eine positive Veränderung anstrebt, sollte bei der Wortwahl unbedingt auf die Wahrheit achten. Eine Lüge verändert nichts, die Wahrheit hingegen ist ein kleiner Same, der mit Liebe und Geduld zu einer reichen Ernte führen kann.

Ist es nicht so besser?

Wir sind alle Menschen.

Wir sind alle gleich ist das Ziel.

Wir behandeln alle mit dem gleichen Respekt ist der Weg zum Ziel.

Mein Weg ist es. Und deiner?

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Was mich als Texterin auszeichnet und was ein Tausendfüßler damit zu tun hat …

Gilt es als Auszeichnung, als Texterin sein Handwerkszeug zu beherrschen? Nein, das ist eine Selbstverständlichkeit!

Gilt es als Auszeichnung, einen besonderen Stil zu haben? Vielleicht. Für mich nicht, denn als Ghostwriter muss ich im Stil meiner Kunden schreiben können.

Was also zeichnet mich aus? Dank meiner Kunden weiß ich es jetzt, denn für uns Selbstverständliches nehmen wir ja oft gar nicht mehr als Auszeichnung wahr …

Ich bin sehr empathisch!

Empathie – die Bereitschaft und Fähigkeit, sich in andere Menschen einfühlen zu können. Emotionen, Gedanken, Motive und Persönlichkeitsmerkmale einer anderen Person zu erkennen, zu verstehen und nachzuempfinden. Eine Eigenschaft, die mich im privaten Bereich schon oft an den Rand der Verzweiflung getrieben hat. Eine Auszeichnung (und Gabe?) im beruflichen Kontext, wie ich nun weiß. Denn ich kann deine Botschaft mit deiner Stimme erzählen …

Mir reichen hierzu ein paar Minuten mit einem potenziellen Kunden, am besten via Telefon. Fragt bitte nicht, wie ich das mache, sonst ergeht es mir wie dem Tausendfüßler in folgender Story:

Ein Tausendfüßler konnte so schön tanzen, dass der ganze Wald entzückt zuschaute. Das Eichhörnchen fragte ihn nach einer Weile: „Wie machst du das bloß? Es sieht alles so leicht und einfach aus! Hebst du zuerst links das 57. Bein und dann rechts das 43. Bein? Oder ist es links erst Bein No. 55 und 57 im Wechsel und dann rechts Bein No. 48 – du bist zu schnell, ich kann es nicht erkennen!“ Der Tausendfüßler schwieg, dachte nach, verfiel in Zweifel und Gedanken und … konnte nie wieder so schön tanzen!

Fragt also nicht, nutzt es einfach!

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Auch die Stille hat eine Geschichte zu erzählen …

In den letzten Wochen haben wir erlebt, wie es ist, wenn von einem Tag auf den anderen nichts mehr so ist wie zuvor. Das öffentliche Leben stand größtenteils still und das private beschränkte sich aufs eigene Zuhause. Dass, was wir zuvor stöhnend beklagt hatten – zu wenig Zeit und zu viele Termine – kehrte sich ins Gegenteil. Termine fielen und Zeit dehnte sich aus. Was hat das mit uns gemacht?

 

Unabhängig von den Sorgen gesundheitlicher und auch wirtschaftlicher Art war ich überrascht, wie insgesamt positiv die Menschen mit der neuen Situation umgingen. Wie flexibel sie waren, wie geduldig sie wurden, wie entspannt sie wirkten. Unternehmen zauberten über Nacht einen Onlineshop aus dem Hut, Bildungsstätten wagten sich an Online Schulungen und Solo Selbständige entdeckten die Möglichkeiten der sozialen Medien neu für sich. Offline und Online wuchs zusammen. Ohne die Krise hätte dieser – längst überfällige Prozess – sicher viel länger gedauert. Vor allem aber zeigt es, dass Menschen in der Lage sind, sich blitzschnell auf neue Situationen einzustellen und das Beste aus ihnen herauszuholen.

 

So auch im Privaten. Trotz aller Einschränkungen wirkten die meisten Menschen selten so freundlich, so hilfsbereit und so geduldig auf mich wie in diesen stillen Wochen. Da durften Kinder auf Bäume kraxeln und die Eltern saßen entspannt auf einer Bank und schauten einfach zu. Menschen gingen ohne Ziel einfach nur spazieren oder entdeckten das gemeinsame Spiel neu für sich. Die Frage „wie geht es dir“ war keine Floskel mehr, sondern aufrichtiges Interesse. Die Zukunftsplanungen verflogen wie die Samen einer Pusteblume und nur die Gegenwart zählte. Statt sich aber unwohl zu fühlen mit der mangelnden Planbarkeit der Zukunft schien es so, als würde es viele von einer unbewussten Last befreien. Als würden wir uns wieder daran erinnern, was es heißt, ausschließlich im Hier und Jetzt zu leben.

 

Eine Krise ist nie angenehm und – steckt man in ihr drin – sieht man auch selten das Gute daran. Im Nachhinein aber erkennen wir oft, dass genau durch diese Krise auch etwas mit uns passiert ist, auf das wir nicht mehr verzichten wollen. Und sie etwas Gutes hervorgebracht hat. Ich wünsche mir, dass dies auch bei der jetzigen Krise der Fall sein wird und wir das Gute – das sich schon jetzt zeigt – mit in die Zukunft nehmen. Dass wir die Freundlichkeit, das ehrliche Interesse, die Hilfsbereitschaft, die Geduld und die Gelassenheit beibehalten und vor allem tief in uns erkennen, dass unser Leben sich JETZT abspielt …

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Wer nur kopiert, wird nie ein Original

Als Ghostwriter wird mein Name als Autor unter Texten naturgemäß nicht angegeben, und das ist auch in Ordnung für mich. Schließlich war es Teil der Vereinbarung mit meinem Kunden. Das Urheberrecht bleibt dennoch bei mir, und meine Kunden haben lediglich das Nutzungsrecht erworben.

Umso stolzer bin ich, wenn ich einmal als Autor öffentlich genannt werde. So zum Beispiel beim kompletten Blog der „Schlafen ist Zeitverschwendung“ Website. Dient es mir doch auch als Referenz für zukünftige Kunden. So weit, so gut.

Alle dort veröffentlichen Blog Beiträge können natürlich geteilt werden und innerhalb der Branche wird diese Möglichkeit auch gern genutzt. Ständig neuen Content zu produzieren kann anstrengend sein und – mit kurzer persönlicher Einleitung – wird so auch ein geteilter Beitrag ein Stück weit personalisierter. Kein Grund also, rechtliche Bestimmungen zu verletzen – sollte man meinen.

Denkste!

Im Netz entdeckte ich eine Website, die den kompletten Blog – Texte und Bilder – 1:1 kopiert hatte und auf der eigenen Website sowie mit eigenem Namen als Verfasser gekennzeichnet hatte. Da traut man doch seinen Augen nicht …

Höflich wie ich bin, habe ich angerufen und auf den Verstoß aufmerksam gemacht. Zugleich wollte ich wissen, warum man nicht die Funktion des Teilens genutzt hatte. Ehrliche Antwort: „Naja, es macht ja schon einen besseren Eindruck, wenn man die Texte selbst geschrieben hat!“ Es hat mich sämtliche Willensstärke gekostet, darauf freundlich zu antworten: „Aber Texte zu klauen und dann so zu tun, als stammten sie von Ihnen – das haben Sie doch sicher nicht nötig.“

Langer Rede, kurzer Sinn: Alles wurde gelöscht und eigene Beiträge verfasst. So soll es sein! Bis nach 6 Monaten ein weiterer Versuch unternommen wurde und wieder ein einzelner Beitrag per Copy and Paste transferiert wurde …

Liebe Leute, bitte macht das nicht!

Es ist strafbar und verletzt das Urheberrecht. Zudem schadet ihr euch selbst, da Google „Double Content“ abstraft. Und es gehört sich einfach nicht.

Inspirieren – ja! Kopieren – nein! Denn: Wer nur kopiert wird nie ein Original …

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Kunden durch Social Media?

„Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.“

Das Zitat von Henry Ford kennt vermutlich jeder. Hört sich in der Theorie schön an, wird in der Praxis selten umgesetzt. Dort – in unserer Komfortzone – ist es ja auch so schön kuschelig. Hier kennen wir uns aus. Hier sind wir Experte auf unserem Gebiet. Hier riskieren wir nichts.

Für mich ist meine Komfortzone die Wasserbett Branche. Sie zu verlassen kommt mir nicht oft in den Sinn. Es sei denn, ich werde durch eine Anfrage elektrisiert.

So geschehen neulich, als ich via Instagram – ja, man kann durch soziale Medien Kunden gewinnen! – kontaktiert wurde. Marco Oerding ist Künstler, er lebt in Hamburg und „Ich zeichne Lebenslinien. Mit Herz, Stift und Papier“ – so stand es auf seiner Website.

Völlig entzückt tauchte in seine Welt ein – seine Zeichnungen waren schlicht, aber auf den Punkt. Kleine Geschichten über Helden des Alltags. Alleine diese Idee: Helden – wer wäre nicht gern einer?! Laut Marco sind wir alle Helden, das zeigte er in seinen Zeichnungen grandios, die Texte auf seiner Website spiegelten die Botschaft indes nur unklar. Nach einem netten Telefonat durfte ich mich an die Arbeit machen und begann zu schreiben – und konnte nicht mehr aufhören.

Seine Kernbotschaft schimmert nun in allen Texten auf seiner Website durch und erzählt seine ganz eigene Heldengeschichte. Mein Storytelling für ihn war so komplett anders als meine sonstigen Arbeiten, dass ich mich herausgefordert, inspiriert und begeistert zugleich fühlte.

Das Ergebnis macht uns beide stolz – Marco und mich auch. Wenn er mir sagt, ich hätte mitgeholfen, seine Marke zu entwickeln und „seine Seele in einem word Dokument“ festgehalten, dann weiß ich – es ist lohnend, hin und wieder seine Komfortzone zu verlassen. Und schön …

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Zivilcourage

Jeder denkt von sich, er habe sie – Zivilcourage. Natürlich. Gar keine Frage!

Wir haben den Mut, öffentlich unsere Überzeugung zu äußern, auch wenn sie der Ansicht anderer Menschen entgegensteht. Wir greifen mutig ein, wenn wir Zeuge einer kriminellen oder für andere Menschen bedrohlichen Situation werden. Wir machen die Öffentlichkeit auf Missstände aufmerksam und lenken die allgemeine Aufmerksamkeit darauf. Wir helfen wo wir können, wenn insbesondere die Schwachen der Gesellschaft (ältere Menschen, Kinder, aber auch Tiere) unwürdig behandelt werden.

Ist es nicht so?

All die Reportagen, in denen gezeigt wird, dass Menschen verschämt den Blick senken und in eine andere Richtung schauen, derweil genau vor ihnen ein Unrecht geschieht – das sind nicht wir! Das sind Feiglinge. Egoisten. Ohne Worte so ein Verhalten.

Neulich hatte ich Gelegenheit, Zivilcourage zu zeigen und habe die Gelegenheit ergriffen. Spontan, ohne weiter nachzudenken, voller Emotionen. Ich habe einen öffentlichen Facebook Aufruf gestartet und meinen Unmut über die aktuelle Situation in deutlichen Worten Ausdruck verliehen. Namen habe ich keine genannt, wohl aber Straße und Ort des Geschehens. Ich fühlte mich als Rächer der Schwachen und völlig im Recht.

Die Anteilnahme war riesig, der Beitrag über 5000mal geteilt, private Nachrichten trudelten im Sekundentakt herein. Alle wollten helfen, es war ein schönes Gefühl. Bis ich um Mitternacht vor der eigenen Haustür persönlich beschimpft, beleidigt und bedroht wurde! Der Beitrag sollte gelöscht werden, sonst hätte ich ein ernstes Problem, da kenne man nichts …

Ich habe den Beitrag danach aus zwei Gründen gelöscht. Zum einen hatte ich konkrete Angst und zum anderen wurde mir klar, dass die vorhandene Unterstützung nicht im Geringsten gewünscht wurde. Damit hatte der Aufruf sein eigentliches Ziel verloren.

Meine Erkenntnis zur Zivilcourage ist:

Wenn es sich nicht um eine akut bedrohliche Situation handelt, ist es sinnvoll, vor dem Handeln nachzudenken. Sich vielleicht Unterstützung zu holen. Über verschiedene Optionen nachzudenken. Sich gegen mögliche Folgen abzusichern.

Und dennoch!

Angst darf nie dazu führen, dass wir den Mund nicht mehr aufmachen. Wohin das im schlimmsten Fall führen kann, zeigt nicht nur die Vergangenheit, sondern auch die Gegenwart. Und deswegen müssen wir trotz möglicher Ängste bei Missständen den Mund aufmachen. Jeder einzelne von uns. Ich auch.  

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Lass uns über Geld reden …

Zu wenig geht oft mit Unglück einher, zu viel geht nicht zwangsläufig mit Glück einher. Zu Geld hat jeder eine eigene Einstellung. Als Selbständiger muss man aufpassen, dass tief verankerte Glaubenssätze die finanzielle Zufriedenheit nicht boykottieren. Wer ständig denkt „Geld stinkt“ oder „Geld verdirbt den Charakter“, wird unbewusst immer daran arbeiten, schön klein zu bleiben. Wenig zu verlangen und sich seines eigenen Wertes nicht bewusst zu sein.

Noch fataler wird die Situation, wenn das – was du kannst – dir sehr leichtfällt. Schnell erledigt bedeutet nicht wenig wert. Es ist nicht die Zeit, die jemand dir bezahlt, sondern die Entwicklung, die dazu geführt hat, dass du es JETZT so schnell kannst.

Kleine Geschichte hierzu:

Als ich mit einem PC Problem einen Experten holen musste und nach dem Preis fragte, erklärte mir dieser, er koste 1 Euro pro Minute. Schlagartig bekam ich Herzklopfen und sprach schneller, um Zeit zu sparen. Sagte ihm das auch. Er lachte und bot mir einen Festpreis von 120 € für die Lösung des Problems an. Der Preis war ok für mich, ich entspannte mich und bot ihm erstmal einen Kaffee an. Da der PC mehrere Male neu starten musste, störte mich diese vertane Zeit nun auch nicht mehr. Alles war easy und entspannt, er und ich auch. Nach 2 Stunden war alles wieder paletti, ich bezahlte und war hochzufrieden mit Preis und Leistung. Erst viel später realisierte ich, dass das Endergebnis (120 € Festpreis oder 2 Stunden = 120 Minuten x 1 Euro = 120 €) gleich war. Gefühlt hingegen war es ein riesiger Unterschied!

Die Moral von der Geschichte: Lass dich nicht nach deiner Zeit bezahlen. Du stresst damit den Kunden. Biete ihm einen Festpreis an. Das ist fair und nachvollziehbar. Das einzige, was du dafür lernen musst, ist eine vernünftige Kalkulation.

Machbar, oder?

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Eine ungewöhnliche Headline …

Coole Unternehmen brauchen coole Texte!

Neulich habe ich auf meiner Facebook Seite gepostet, dass ich wahnsinnig gern mal einen Beitrag mit der Headline „Warum Sie NICHT bei uns kaufen sollten“ schreiben würde. Wer sich traue, der solle mir eine Mail schreiben und ich würde demjenigen einen kostenfreien Beitrag zu dieser Headline schreiben.

Ich war sehr gespannt, ob und wer sich hierzu meldet! Tatsächlich waren es nur zwei und weil nur der erste gewinnen konnte, durfte ich für Nimmerland Schlafsysteme schreiben. Und weil das ein wirklich cooles Fachgeschäft ist, fiel mir die Aufgabe leicht und hat mir total viel Spaß gemacht. Hier das Ergebnis:

Warum ihr bei uns NICHT kaufen solltet …

Als stationärer Fachhandel für alle Produkte rund um den gesunden Schlaf wollen wir natürlich euren Erwartungen gerecht werden. Leider können wir trotzdem nicht alle Erwartungen erfüllen …

Damit ihr also nicht enttäuscht seid, hier ein paar Warnhinweise, wann ihr euren Besuch besser vermeidet und nicht bei uns kauft:

      • Ihr findet Shoppen anstrengend, das Personal unfreundlich, den Laden chaotisch und tierfeindlich sind auch noch alle? Kommt lieber nicht zu uns! Wir lieben Mensch und Tier, sind lustig, gastfreundlich und gemütlich ist es auch noch.
      • Ihr wisst selbst, was gut für euch ist und wenn ihr trotzdem mal einen Fehlkauf macht, ist das auch nicht schlimm – ab in den Müll und auf ein Neues ist eure Devise. Kommt lieber nicht zu uns! Bei uns erwartet euch womöglich eine Beratung, die eure Augen öffnet und Produkte, die euch jahrelang begleiten, und nachhaltig und gut fürs Klima ist das auch noch.
      • Ihr liebt Online Shoppen, weil man dort auch am heiligen Sonntag Unterstützung bei einem Problem bekommt? Zwar meist nur durch eine automatisierte Mail, aber immerhin, das ist doch wenigstens Service. Kommt lieber nicht zu uns! Wenn ihr uns bei einem Problem kontaktiert, sind wir 24/7 für euch da und stehen sogar als Mensch aus Fleisch und Blut vor eurer Haustür wenn`s drauf ankommt.

Es tut uns ja wirklich leid, dass wir nicht alle Erwartungen erfüllen können, aber wir können es nun mal nicht leiden, wenn Kunden allein gelassen werden, übers Ohr gehauen werden, unfreundlich behandelt werden und man von ihnen nach dem Kauf am liebsten nichts mehr hören würde. Wenn euch das zu viel Kompetenz, Freundlichkeit und Service ist, kauft lieber nicht bei uns.

Wer sich davon nicht abschrecken lässt, ist uns natürlich herzlich willkommen!

Und wer glaubt, wir wollen euch hier nur einen Bären aufbinden und wir sind gar nicht so und tun nur so als ob – quasi als PR Gag – der darf sich natürlich auch gern selbst überzeugen …

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Ghostwriter – Segen oder Fluch?

Ein Ghostwriter schreibt für private Personen oder Unternehmen Texte, die diese dann als ihre eigenen präsentieren. Gründe, warum ein Ghostwriter gebraucht wird, gibt es viele.

Bei privaten Personen ist es meistens die zu tiefe emotionale Verstrickung in einem Bereich. Diese Menschen erzählen flüssig und schlüssig, worum es geht und was sie dazu sagen möchten, schließen aber verzweifelt mit den Worten: „Ich kann das einfach nicht zu Papier bringen!“  

Bei Unternehmen ist es meistens der zeitliche Faktor. Selbstverständlich wissen sie sehr genau, was sie wie und an wen kommunizieren möchten, nur fehlt die nötige Zeit und wird zudem oft unterschätzt.

Ein Ghostwriter bietet wertvolle Unterstützung für diese Menschen, allerdings nur, wenn er bestimmte Eigenschaften mitbringt!

  • Er muss sehr gut zuhören können
  • Er muss sich sehr gut in Menschen einfühlen können
  • Er muss in der Lage sein, seinen eigenen Schreibstil der jeweiligen Person anzupassen
  • Er muss in der Lage sein, die richtigen Fragen zu stellen
  • Er muss absolut vertrauenswürdig sein
  • Er darf kein allzu großes Geltungsbedürfnis haben

Wer jetzt seufzt, sollte sich besser nicht als Ghostwriter versuchen. Gute Arbeit abzuliefern, für die man zwar bezahlt wird, die Lorbeeren aber der Auftraggeber einheimst, ist nicht jedermanns Sache. Woran man wieder einmal sieht, dass Geld nicht alles ist …

Für mich ist die Arbeit als Ghostwriter dennoch mehr Segen als Fluch. Ich kann zwar weniger mit konkreten Projekten – die ich bearbeite – werben, werde aber als „Geheimtipp“ weiterempfohlen. Und wenn ich meine Projekte aus der Ferne beobachte (Blog, Social Media) und anerkennende Kommentare unter diesen lese, hüpft mein Herz vor Freude. Auch – oder gerade weil – niemandem auffällt, dass nicht der jeweilige Inhaber federführend tätig war.

Das ist in meinen Augen ein Indiz für die gute Arbeit eines Ghostwriters. Ich bin gern Ghostwriter!

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Liebe Chefs, etwas mehr Phantasie bitte

Es scheint tatsächlich ein ausschließlich den männlichen Chefs vorbehaltenes Phänomen zu sein – Phantasielosigkeit bei Geschenken für Mitarbeiter*innen.

Während meiner Zeit als Angestellte habe ich immer wieder festgestellt, dass weibliche Chefs sich tatsächlich Mühe gegeben haben, mir ein persönliches Geschenk zu machen, während die männlichen Chefs was schenkten? Genau! Blumen … Wenn überhaupt. Und manchmal wurden diese sogar als „Gestrüpp“ bezeichnet. Also die Blumen. Und von den Chefs wohlgemerkt.

Nichts gegen einen schönen Blumenstrauß, aber persönlich sieht schon etwas anders aus. Wobei es ja vielleicht auch nicht besonders persönlich gemeint war. Wer weiß das schon?

Mein Zahnarzt allerdings schwärmte bei meinem letzten Besuch geradezu von seinem Team. Insbesondere Natalie sei praktisch von der ersten Stunde an dabei gewesen. Sie könne alles, wisse alles, sei absolut unentbehrlich. Er arbeite wahnsinnig gern mit ihr. Sie hätten auch privat ein gutes Verhältnis, er kenne ihr Kind und ihren Mann, und sie sei fast wie eine Tochter für ihn. Und deswegen würde er im September zu seinem 20-jährigen Jubiläum eine große Feier für sein Team machen und für Natalie sogar eine Rede vorbereiten. Und natürlich ein Geschenk. Ratet…. Einen Blumenstrauß! Nach einem Blick in mein vermutlich leicht verzerrtes Gesicht – das er mit Sicherheit auf Schmerzen zurückführte – fügte er stolz hinzu: „Ja, das muss man zu so einem Anlass schon mal machen!“

Auch auf die Gefahr hin, dass er zukünftig besonders fies bei mir bohrt, konnte ich es nicht lassen und habe „also, etwas mehr Phantasie bei der Auswahl eines Geschenkes würde Natalie sicher begrüßen“ fallen gelassen. Daraufhin verstummte er. Und bohrte weiter. Nur mäßig fies.

Aber wer weiß? Vielleicht überlegt er es sich ja noch einmal. Ich werde Natalie bei Gelegenheit einmal fragen …

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Wie die Zeit vergeht …

Das war ich. Mit 16 Jahren. Und neben mir der Junge, der mein Herz zum ersten Mal in meinem Leben so richtig in Flammen gesetzt hat. Das war mehr als mädchenhafte Schwärmerei oder kurzweiliges Verliebt-sein, das habe ich schon damals gespürt.

Heute – 42 Jahre später – sind wir immer noch zusammen. Wir haben Höhen und Tiefen erlebt. Wir haben uns verändert – nicht nur körperlich. Wir haben voneinander gelernt und miteinander gelebt. Wir haben uns gegenseitig Raum gegeben und waren immer füreinander da. Wir haben uns kein Wunschbild vom anderen erschaffen, sondern waren wunschlos glücklich mit dem, was von Anfang an da war. Auch mit den Fehlern und Schwächen, die sich oft genug zu richtigen Stärken entwickelten. Wir waren beste Freunde und sind es auch nach der Heirat geblieben.

Irgendwo habe ich einmal folgendes gelesen: 

Mit dem falschen Menschen an deiner Seite ist jedes Unglück eine furchtbare Katastrophe und jedes Glück nur ein fades Gefühl. Mit dem richtigen Menschen an deiner Seite wird jedes Unglück erträglich und jedes Glück verdoppelt sich.

Ich bin sehr dankbar und glücklich, den richtigen Menschen an meiner Seite zu haben!

Peter, mein Herz …

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Herz kommt eben immer an …

Irgendwann im letzten Jahr bezahlte in einem süddeutschen Restaurant ein Mann anonym die Rechnung für eine Gruppe behinderter Kinder, die sich mit ihren Betreuern auch dort aufhielten. Der Mann hatte beobachtet, wie einige Gäste von der Gruppe abrückten, andere tuschelten und manche sogar das Lokal verließen. Fremdschämen beschreibt das Gefühl des Mannes in dem Moment wohl am ehesten.

Er blieb allerdings nicht lange anonym. Irgendwer kennt immer irgendwen und hat irgendwas gesehen und so bekam auch dieser Mann ein persönliches Gesicht. Und öffentliche Anerkennung. In allen sozialen Medien und sogar in einem kleinen Fernsehinterview.

Gut so!

Irgendwann vor kurzer Zeit startete ein Mann aus dem Rhein-Sieg-Kreis eine Suchmeldung in den sozialen Medien. Er hatte registriert, dass ein Ehepaar beim Landgericht Düsseldorf eine Klage über Rückgabe eines Bettes verloren hatte. Das Urteil ging ebenfalls um die Welt und die Beschwerden des Ehepaares wurden leicht schmunzelnd bis sarkastisch als nichtig abgetan. Hämisch lächelnd war die allgemeine Reaktion der meisten Leser.

Nicht so dieser Mann. Er machte sich ernsthaft Gedanken um das Paar und – selbst aus der Branche kommend – die öffentliche Zusicherung, dem Ehepaar ein gutes Schlafsystem zu spendieren. Kostenfrei, unverbindlich und ohne jegliche Hintergedanken versteht sich. Auch dieser Beitrag erregte in Kürze immens viel Aufmerksamkeit und öffentliche Anerkennung.

Gut so!

Es wundert mich nicht, dass diese Aktionen so viel Aufmerksamkeit erreichen. Bei all den negativen Schlagzeilen sind wir doch alle froh, authentische Nachrichten über „gute Menschen“ und „gute Taten“ zu erhalten. Es wundert mich allerdings schon ein bisschen, wenn hin und wieder Bemerkungen à la „… ist halt gute Werbung!“ als Kommentar die Runde machen.

Liebe Leute:  

Gute Werbung können alle machen, auch die, die sie bei anderen sehen. Der Unterschied ist nur, der eine macht sie und der andere eben nicht. Zudem ist Werbung in diesen Fällen möglicherweise eine Folge, nicht aber der Ursprung. Werbung ist nicht gleich Werbung, und Herz kommt immer gut an zieht auch nur, wenn es tatsächlich aus dem Herzen kommt.

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